Der Film greift das erschuetternde Schicksal der Menschen an Bord der ´´Wilhelm Gustloff´´ auf, die am 30. Januar 1945 versuchte, tausende Fluechtlinge vor der anrueckenden Roten Armee in Sicherheit zu bringen. Nach der Torpedierung durch ein sowjetisches U-Boot sank das Schiff in etwas mehr als einer Stunde. Ueber 9000 Menschen kamen dabei in der eiskalten Ostsee ums Leben, nur etwas mehr als 1000 Menschen ueberlebten. Es war die groesste Schiffskatastrophe in der Geschichte der Seefahrt. Gotenhafen, 1945. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor der heranrueckenden Roten Armee in der Hafenstadt gestrandet. Der junge zivile Fahrkapitaen Hellmut Kehding (Kai Wiesinger) erhaelt den Auftrag mit der ´´Wilhelm Gustloff´´ etwa 1.500 Wehrmachtsangehoerige und soviele Fluechtlinge wie moeglich nach Kiel zu bringen. Unter den Fluechtlingen sind Lilli Simoneit (Dana V�vrov�), ihr 16-jaehriger Sohn Kalli (Willi Gerk) und die hochschwangere Marianne (Anja Knauer). Sie hoffen wie Tausende andere auch, mit der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. In Gotenhafen trifft Hellmuth Kehding auch seine grosse Liebe Erika Galetschky (Valerie Niehaus) in Gotenhafen wieder. Sie arbeitet als Marinehelferin unter dem strengen Regiment von Berta Burkat (Ulrike Kriener) in der Fluechtlingsaufnahme. Hellmuth setzt nun alles daran, auch sie aufs Schiff zu bringen. Doch Hellmuth Kehding ist nicht der einzige, der auf der ´´Wilhelm Gustloff´´ etwas zu sagen hat. Schnell geraet er mit dem militaerischen Transportleiter, Korvettenkapitaen Petri (Karl Markovic), aneinander. Petri draengt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Maenner schnellstmoeglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Ohne ausreichenden Geleitschutz muss die Gustloff ins Ungewisse fahren. Noch beim Ablegen am Mittag des 30. Januar gelangt ein abgefangener, dubios verschluesselter Funkspruch an Bord. Die Schiffsfuehrung fuerchtet einen Anschlag und laesst alle Decks nach Sprengsaetzen und moeglichen Saboteuren durchsuchen. Als dann eine zweifelhafte Kollisionswarnung auf der Kommandobruecke eingeht, kommt es endgueltig zum Eklat: Gegen Hellmuts Willen laesst Korvettenkapitaen Petri die Positionslichter setzen. Hellmut scheitert an der Anmassung seiner Kollegen - drei Kapitaene sind zwei zu viel. Als ihm das Kommando entzogen wird, versucht er noch die Herkunft des Funkspruches zu klaeren und die unter Druck geratene Erika zu schuetzen, doch da sind die Positionslichter schon von einem russischen U-Boot entdeckt worden und die naechtliche Katastrophe in der eisigen Ostsee ist nicht mehr aufzuhalten�
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