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Top Gun - Special Edition

Erscheinungsdatum:April 2005
Hauptdarsteller:Tom Cruise, Kelly MCGillis, Val Kilmer
Regisseur:Tony Scott
Filmmusik:Harold Faltermeyer

Preis:Preisvergleich
Kurzbeschreibung:Dein Ego laesst Dich Dinge tun, fuer die Dein Koerper bezahlt. Das U.S. Marineministerium hatte drei Auflagen fuer Kooperationen mit Film- und Fernsehproduzenten: der Film muss der Marine einen Nutzen bringen, das Drehbuch authentisch sein und die Produktion muss einen guten Geschmack aufweisen. In den Augen der Maenner des Marineministeriums entsprach der Film An Officer and a Gentleman diesen Auflagen nicht. Dies konnte jedoch Paramount nicht davon abbringen, den Film auch ohne die Mitwirkung der Navy zu drehen, und es verhinderte auch nicht, dass der Film ein Kassenschlager wurde. Und obwohl der Ruf der Navy ein wenig ramponiert wurde, musste man zaehneknirschend zugeben, dass Officer zu einem deutlichen Anstieg von Rekrutierungen gefuehrt hatte. Nun hoffte man, dass ein der Navy gegenueber freundlicher gesinnter Film ebenfalls zu einer Belebung der Rekrutierungen fuehren wuerde. Ausserdem befuerchtete die Navy, dass die Produzenten Top Gun auch ohne Unterstuetzung der Navy drehen und dabei ein Mischmasch aus zivilen Flugzeugen und Kurzaufnahmen von den echten Kampfflugzeugen verwenden wuerden. Die Navy sagte zu, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Einen Trumpf jedoch behielt die Navy in der Hand: die Produzenten wuerden durch eine Kooperation Millionen von Dollar sparen, da sie auf Personal, Einrichtungen und mehrere hundert Millionen Dollar teures Material der Navy zurueckgreifen durften. Waehrend ausserplanmaessige Operationen bezahlt werden muessten, wuerden normale Aktivitaeten der Navy, wie etwa Starts und Landungen auf Flugzeugtraegern, jedoch nicht in Rechnung gestellt werden. Eine derartige Kooperation hatte aber eine Bedingung: Zustimmung der Navy zum Drehbuch. Es gab eine ganze Reihe sofortiger Aenderungen, auf die die Navy bestand, so zum Beispiel der erste Dog-Fight, ein Luftzweikampf auf engem Raum, in der Anfangssequenz des Films. Dieser Luftkampf sollte urspruenglich ueber Land stattfinden, aber Robert Manning vom Marineministerium hatte Einwaende: In einer realen Situation haette das bedeutet, ein derartiger Luftkampf faende ueber Cuba statt. Also sagten wir, er muesse auch im Film ueber internationalen Gewaessern stattfinden. Ausserdem wollten wir, dass die Navy-Piloten im Film erst dann schiessen duerfen, wenn sie angegriffen werden. Ein spektakulaerer Crash auf dem Deck eines Flugzeugtraegers wurde ausgeschlossen und man aenderte zudem viel an der im Skript vorgesehenen anstoessigen Ausdrucksweise - etwas das bei Officer heftig kritisiert worden war. Die Navy empfahl den in Miramar taetigen Ausbildungspiloten und ehemaligen Top Gun-Ausbilder Pete Viper Pettigrew als technischen Berater. (Pettigrew erscheint kurz in einer Bar-Szene als der Freund von Kelly McGillis.) Obwohl er stets angab, nur verhindern zu wollen, ... dass man ein Musical dreht, verstand er die Gruende fuer Aenderungen, die die Produzenten machen wollten, nur allzu gut und stellte sich ihren dramaturgischen Eingriffen weitaus seltener in den Weg, als sie befuerchtet hatten. Der Film ist besser als die Realitaet, kommentierte er nach der Premiere. Ein von Natur aus heroischer Draufgaenger Tom Cruise war die Erstbesetzung der Produzenten fuer die Hauptrolle. Allerdings hatte er bis dahin mit Risky Business erst einen einzigen grossen Hit gelandet, obwohl er dabei war, sich einen Namen zu machen. Dennoch waren die Produzenten so von ihm ueberzeugt, dass sie sich sagten, Cruise werde durch Top Gun zu einem Star werden, wenn er bis dato nicht sowieso schon als einer gesehen wurde. Also versuchten sie, ihn mit aller Macht zu bekommen. Cruise aber war anfangs nicht wirklich ueberzeugt, vor allem nachdem er das erste Drehbuch gesehen hatte. Er konnte erst bei einem Treffen mit den Produzenten vom wahren Potenzial des Projektes ueberzeugt werden. Doch anstatt sich nun dem Projekt zu widmen, machte Cruise den Produzenten zunaechst ein Gegenangebot. Er wuerde keinen Vertrag unterschreiben, aber er wuerde ihnen helfen, das Skript zu verbessern. Sollte er nach ein paar Monaten Skript-Arbeit immer noch nicht interessiert sein, so haetten sie dann wenigstens ein Skript, das sie anderen Schauspielern haetten anbieten koennen. Ich glaube, sie waren anfangs etwas erschrocken, sagte Cruise dem Rolling Stone Redakteur Christopher Connelly. Ich wollte aber nur sicherstellen, dass Alles so lief, wie wir es besprochen hatten. Cruise wollte einen mehr auf Wettbewerb getrimmten Film. Also erfand Warren Skaaren, der sch

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