Im Mai 1969 gab das Pentagon den Befehl, Huegel 937 zu stuermen. Unter den insgesamt 600 GIs, die in zehn Tagen diesen strategisch eher unbedeutenden Huegel erstuermen, befinden sich auch 14 Neuankoemmlinge, im militaerischen Slang fucking new guys genannt. Waehrend sich weltweit vor allem unter Studenten eine Friedensbewegung formiert und gegen den blutigen Krieg in Vietnam demonstriert, werden die GIs fuer ihre bevorstehende Mission aus dem Camp nach Ashau Valley geflogen. Schlecht vorbereitet auf die extreme Situation und das tropische Klima kaempfen die meist blutjungen Soldaten gegen einen hoch motivierten und zahlenmaessig weit ueberlegenen Feind, waehrend aus der Luft mehrere Tonnen Bomben in die Menge fallen. Schon bald kaempfen die GIs nicht mehr gegen den Kommunismus und auch nicht mehr fuer das eigene Land, sondern um das nackte Ueberleben. Am Ende der militaerischen Aktion hat Huegel 937, von den Soldaten auch Hamburger Hill, der Huegel an dem man zu Hackfleisch gemacht wird, seinem Namen alle Ehre gemacht: mehr als zwei Drittel der 600 GIs kehren nicht mehr zurueck. Kurz nachdem die wenigen Ueberlebenden den Huegel erobert haben, wird die Anhoehe wieder aufgegeben, die Mission, die mehr als 400 Opfer forderte, wurde spaeter von Senator Edward Kennedy als voellig unsinnig bezeichnet. Der zehntaegige Kampf um die in der emotionslosen Sprache des Militaers Huegel 937 genannte Anhoehe steht stellvertretend fuer einen brutalen Krieg, der fuer die USA in einer Katastrophe endete. Das Antikriegsepos wurde von Kameramann Peter MacDonald (Regisseur von Der Legionaer und Rambo II) eindrucksvoll eingefangen.
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